Familien-Service

Kurz-Informationen für (werdende) Eltern

Die Kurz-Informationen können hier als pdf heruntergeladen werden: PDF

 

Vor der Geburt

  1. Zeitpunkt, wann Schwangerschaft dem Arbeitgeber/ der Ausbildungsstelle mitgeteilt wird, kann selbst bestimmt werden > mgl. Gefährdung am Arbeits- bzw. Studienplatz bedenken
  2. Informationen bei Beratungsstellen einholen (CAU: Familien-Service, Familienbeauftragte der Fakultäten, Studentenwerk, AStA), z.B. über Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Vertragsverlängerungsmöglichkeiten bei Ausfallzeiten durch Schwangerschaft/Elternzeit, Teilzeitarbeit bei Kindererziehung, Kinderbetreuung usw.
  3. Ggf. Steuerklassewechsel: Falls in Steuerklasse höheres Netto verbleibt, wird auch das ggf. beantragte Elterngeld später höher ausfallen. Der Steuerklassewechsel muss erfolgen, sobald die Schwangerschaft bekannt ist, da die Steuerklasse mindesten sieben Monate bestehen muss, um für das Elterngeld wirksam zu werden. 
  4. Partnerschaftlich weiteres Vorgehen planen (z.B. welcher Elternteil nimmt wann Elternzeit; soll Teilzeit gearbeitet werden oder nicht); Gespräch bei der/dem Vorgesetzten vorbereiten
  5. Werdende Mutter: Mitteilung der Schwangerschaft über Vorgesetzte*n / Dozenten an die zuständige Personalsachbearbeitung (Beschäftigte) bzw. Studierendenservice (Studierende) bzw. International Center (internationale Studierende) bzw. Dekanat Medizinische Fakultät (Studentinnen in medizinischen Staatsexamensstudiengängen). Voraussichtlichen Geburtstermin mitteilen (bei mögl. Gefährdung am Arbeitsplatz sollte dies frühzeitig erfolgen, bzw. bis dahin Gefahren vermieden werden)
  6. Werdende Mutter: Gefähr­dungsbeurteilung des Arbeits- bzw. Studienplatzes wird von CAU veranlasst > ggf. werden Arbeitsbeschränkungen wirksam
  7. Werdende Mutter: Information über Lage der Mutterschutzfrist erfolgt durch Personalabteilung (Beschäftigte) bzw. Studierendenservice, Int. Center, Dekanat Med. Fakultät (Studierende)
  8. Gespräch mit Vorgesetzten bzw. Dozenten/ Studienfachberatung wegen Fehlzeiten und über weiteren Verlauf der Arbeit bzw. des Studiums führen (Mütter: in der Schwangerschaft, Väter: im Vorfeld der geplanten Fehlzeit).
  9. Informationen von der Krankenkasse einholen
    a) Werdende Mutter: In der Woche vor dem Mutterschutzbeginn Antrag auf Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse stellen falls gesetzlich versichert. Falls privat versichert (aber NICHT verbeamtet) Antrag beim Bundesversicherungsamt Berlin stellen.
    b) Krankenversicherung für das Kind klären (Wahlmöglichkeit der Eltern über wen das Kind versichert wird)
  10. Informationen über Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Anmeldezeitpunkte einholen

 

Vor- und/oder nach der Geburt

  1. Wenn gewünscht: spätestens sieben Wochen vor dem Beginn Elternzeit beantragen (ACHTUNG: Frist ist bei Müttern, die im Anschluss an den Mutterschutz in Elternzeit gehen wollen, in der Woche nach der Geburt. Daher ratsam, dies vorher zu erledigen)
  2. Ggf. während der Fehlzeiten durch Mutterschutz und Elternzeit Kontakt zur Arbeitsgruppe, den Kolleg*innen oder den Vorgesetzten halten.

 

Nach der Geburt

  1. Geburtsurkunde beim lokalen Standesamt beantragen
  2. Wenn gewünscht: Elterngeld oder Elterngeld Plus beim Landesamt für soziale Dienste beantragen > Bearbeitungszeit des Antrags von ca. einem Monat beachten (Ausländische Studierende/ phd Studierende: Berechtigung prüfen)
  3. Kindergeld beantragen (nach Zustellung der SteuerID-Nr. für das Kind durch das Bundeszentralamt für Steuern) über die Familienkasse der Agentur für Arbeit. Für Kiel zuständig: Familienkasse Nord (mit Sitz in Flensburg). Es besteht Wahlmöglichkeit der Eltern, wer den Antrag stellt. Ausländische Studierende/ phd Studierende: Berechtigung prüfen.
  4. Wenn gewünscht: Möglichkeiten der Teilzeitarbeit nach Ablauf der Elternzeit prüfen
  5. Rückkehrgespräch mit Vorgesetzten vor Rückkehr auf den Arbeitsplatz führen
  6. Personalausweis/ Reisepass für das Kind beantragen